Ausbildung

Wir möchten hier speziell Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorstellen, die einen Bezug zur Sozialen Arbeit im Internet haben. Die Basisausbildung ist das Bachelorstudium „Soziale Arbeit“ welches in Österreich an folgenden Hochschulen absolviert werden kann:

Wien: FH Campus Wien (Vollzeit und Berufsbegleitend)
Burgenland: FH Burgenland (Vollzeit)
Niederösterreich: FH St. Pölten (Vollzeit und Berufsbegleitend)
Salzburg: FH Salzburg (Berufsbegleitend)
Oberösterreich: FH Campus Linz (Vollzeit und Berufsbegleitend)
Steiermark: FH Joanneum (Vollzeit)
Kärnten: FH Kärnten (Vollzeit und Berufsbegleitend)
Vorarlberg: FH Vorarlberg (Vollzeit)
Tirol: MCI Management Center Innsbruck (Vollzeit)

 

MASTERPROGRAME

Sozialraumorientierte Soziale Arbeit (FH-Campus Wien)

Dieses Studium ist in Österreich einzigartig. „Sozialraum und Sozialpolitik“ fokussiert die kontextanalytische Perspektive. Die Erforschung politischer, rechtlicher und sozialstruktureller Veränderungen führt zu innovativen Lösungen und zur Entwicklung institutioneller Ressourcen. So werden neue soziokulturelle und lebensweltorientierte Impulse für das soziale Netzwerken möglich. Durch das Studium wird man befähigt, relevanten Bedarf wissenschaftlich gestützt zu erkennen und im Rahmen von Projekten neue Angebote zu entwickeln. Es wird ein kritischer Blick auf wohlfahrtsstaatliche Systeme geworfen und Sozialpolitik und ihre Auswirkungen analysiert.

Game Studies (Donau-Universität Krems)
Digitale Spiele nehmen eine immer dominanter werdende Rolle in allen Bereichen der Gesellschaft ein. Bereits heute stellen wie einen der bedeutendsten Industriezweig und gleichzeitig eine der größten kulturellen Herausforderungen dar. Erst vor wenigen Jahren begann sich aufgrund dieser Entwicklung die junge Wissenschaftsdisziplin der Game Studies zu etablieren. Obwohl deren Bedeutung und Ansehen immer weiter zunimmt, existieren weltweit kaum Weiterbildungsangebote, die einen raschen Quereinstieg in das Thema ermöglichen. Der Lehrgang in Game Studies füllt diese Lücke. Dabei wird das Thema der Digitalen Spiele über die Verknüpfung von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zugängen mit besonderer Betonung der Untersuchung von praxisrelevanten Anwendungsznarien umfassend aufgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen das Zusammenspiel zwischen Mensch, Technik und Gesellschaft sowie der radikale Wandel, welcher derzeit durch Computerspiele – oder allgemeiner durch interaktive und partizipative Medientechnologien – insbesondere im Bildungsbereich ausgelöst wird.

Handlungsorientierte Medienpädagogik (Donau-Universität Krems)
Der Studiengang richtet sich an Personen, die in pädagogischen Arbeitsfeldern neue Medien und Spiele thematisieren und/oder einsetzen möchten. Zu den behandelten Themenfeldern zählen Aspekte des erzieherischen und gesetzlichen Jugendmedienschutzes ebenso, wie Anwendungsszenarien spielerischen Lernens oder Möglichkeiten des pädagogisch gelenkten Einsatzes interaktiver Unterhaltungsmedien, z.B. zur Vermittlung alternativer Freizeitbeschäftigungen. Dabei werden insbesondere praxisorientierte Ansätze vermittelt, die in der schulischen sowie außerschulischen Medienpädagogik Anwendung finden und mit klassischen Methoden, wie Spiel-, Theater- oder Erlebnispädagogik, kombiniert werden können. Interessant ist dieser Universitätslehrgang somit für Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen, die im weitesten Sinne im Bereich der technischen und/oder pädagogischen Medienkompetenzvermittlung tätig sind.

MedienSpielPädagogik (Donau-Universität Krems)
Die massive gesellschaftliche Verbreitung interaktiver Unterhaltungsmedien stellt eine große Herausforderung für unser Bildungssystem dar. Kinder und Jugendliche sind es heute bereits gewohnt, Medien nicht mehr nur passiv zu konsumieren, sondern sich vielmehr aktiv am Medienproduktionsprozess zu beteiligen. Auf diese Weise entsteht eine nun alle Altersgruppen umfassende Kultur der Partizipation in der die lustbetonte und spielerische Auseinandersetzung mit Information und Wissen eine zunehmend dominante Rolle spielt.

eEducation (Donau-Universität Krems)
Hauptziel des Lehrgangs ist die Vermittlung von praktischen und theoretischen Kompetenzen im Umgang mit Medien und Technologien im weiteren erzieherischen Umfeld. Die Studierenden werden befähigt, technologieunterstützte Lehr- und Lernangebote wissenschaftlich fundiert zu konzipieren, zu gestalten, zu analysieren und zu evaluieren. Die Studierenden werden weiters mit theoretischen Konzepten mediengestützter Bildungsprozesse und bildungstechnologischen Entwicklungen so weit vertraut gemacht, dass sie in die Lage versetzt werden, neue Entwicklungen technologieunterstützter Lehr- und Lernszenarien eigenständig kritisch zu analysieren und reflektieren. Ein wesentliches Charakteristikum des Studienangebotes ist ein interdisziplinärer Zugang, der es ermöglicht, das Thema „eEducation“ aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen zu behandeln und zu diskutieren.

Bildung und Medien: eEducation (FernUniversität in Hagen)
Der Masterstudiengang Bildung und Medien: eEducation soll die Studierenden befähigen, mediengestützte Lehr- und Lernarrangements wissenschaftlich fundiert zu erforschen, zu analysieren, zu planen, zu gestalten und zu evaluieren. Darüber hinaus sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, die erworbenen Kenntnisse in die berufliche Praxis zu transferieren.

Sozialinformatik (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
Die IT-Nutzung in sozialen Organisationen wächst rasant: Jährlich gibt die Branche in Deutschland rund eine Milliarde Euro für IT aus, 60% der Mitarbeitenden sind regelmäßig am Computer tätig. Ein professioneller IT-Einsatz hilft, Effizienz und Qualität der Sozialen Arbeit und Pflege zu steigern und komplexe Verwaltungsaufgaben ressourcenschonend zu lösen. Träger und Einrichtungen benötigen dringend Experten, die fundierte Kenntnisse in IT-Management, in Fachanwendungen und Computertechnik mit Wissen aus dem sozialen Sektor verbinden. Pädagogische und pflegerische Kernprozesse der Organisationen werden mit Aspekten der Wirtschaftlichkeit, des Datenschutzes und des Prozess- und Qualitätsmanagements so verknüpft, dass wertschöpfende IT-Konfigurationen entstehen.

Angewandtes Wissensmanagement (FH Burgenland, Eisenstadt)
Inhaltlich stehen die folgenden fünf Aufgabenbereiche im Mittelpunkt: Analyse von IST-Situationen und Entwicklung von SOLL-Konzepten (Analysieren wie Menschen in ihrem Arbeits- oder Lernumfeld mit Wissen umgehen), Einsatz von Methoden und Instrumenten für Wissensmanagement und eLearning (Theoretisch fundierte Methoden und Instrumente auswählen, anpassen, einsetzen, etc.), Auswahl, Anpassung und Betreuung entsprechender IT-Lösungen (Entsprechende Software systematisch auswählen und beschaffen, einführen, verwalten und evaluieren), Leistungsmessung und -bewertung (Methoden zur Erfolgsmessung und -bewertung in den Bereichen Wissensmanagement, eKommunikation, eKollaboration und eLearning selbstständig anpassen und einsetzen), Koordination bzw. Leitung von Projekten (Projektmanagement-Methoden in den Bereichen Wissensmanagement, eKommunikation, eKollaboration und eLearning selbstverantwortlich einsetzen).

 

LEHRGÄNGE

Onlineberatung (ARGE Bildungsmanagement)
Ermöglicht BeraterInnen die Nutzung der neuen Medien für erweiterte Kommunikationsformen im Internet. Sie basiert auf virtueller Interaktion zwischen KlientInnen und BeraterInnen und weist interessante Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten mit der face-to-face-Beratung auf, so ist z.B. der Begriff »Übertragung und Gegenübertragung« im Rahmen der virtuellen Beratung neu zu definieren! Online Beratung schafft für KlientInnen und BeraterInnen neue, differenzierte und wirkungsvolle Kommunikationsräume. Zur verantwortungsvollen Nutzung ist eine spezielle Ausbildung in Online-Beratungs-Kompetenz erforderlich.